Produktportfolio

Urisys® 1100 Analysensystem

Vernetzt, kompakt und intuitiv

Der kompakte Urin-Analyzer Urisys 1100 von Roche eignet sich ideal für die Auswertung einzelner Urinteststreifen. Die einfache Bedienung und die flexiblen Softwareoptionen empfehlen den Analyzer Urisys 1100 für Arztpraxen, kleine Labors und Stationen, denen daran gelegen ist, den Standardisierungsgrad der Urinanalyse auf kostengünstige Weise zu steigern.

Verbesserter Workflow

  • Inkubation, Auswertung und Ausdruck erfolgen automatisch, schnell und leise
  • Entfall der manuellen Dokumentierung durch Export der Daten über die Anbindung an das Laborinformationssystem

Effiziente Handhabung

  • Komfortable Dateneingabe über Barcodeleser oder Tastatur
  • Durchsatz: ca. 100 Teststreifen je Stunde (Fast-Modus)

Fortschrittliche Anbindung

  • Effiziente Datenübertragung über Host-Anbindung (unidirektional, bidirektional oder ASTM)

Anwenderfreundliches Design

  • Unproblematische Bedienung
  • Schnelle Ergebnisse
  • Müheloses Reinigen und Auswechseln der Druckerrollen

Qualitätsprodukt

  • Genaue und präzise Ergebnisse
  • > Urinteststreifen höchster Qualität (internal link) als Resultat jahrelanger gezielter Forschung und Entwicklung
  • Keine Beeinflussung der Teststreifen durch Ascorbinsäure (bis zu einem Spiegel von 750 mg/L), daher erübrigen sich Wiederholungstests und falsch negative Ergebnisse bei Glucose und Erythrozyten (Hämoglobin) werden wirksam unterbunden
  • Die Kompensation einer starken intrinsischen Urinfärbung reduziert das Risiko falsch positiver Ergebnisse

 

 

Optionaler Barcodeleser und Tastatur

Komfortable Dateneingabe über Barcodeleser oder Tastatur

Integrierter Drucker

Sofortiger Berichtsdruck mit der Möglichkeit zur Kennzeichnung der Testergebnisse für die schnelle Identifizierung pathologischer Proben

Schulungs-CD (in Deutsch, Englisch und Spanisch verfügbar)

Möglichkeit zur Selbstschulung unabhängig von Ort und Zeit

IT-Datenverwaltung

Entfall der manuellen Dokumentierung durch Export der Daten über die Anbindung an das Laborinformationssystem

Urinteststreifen

Die in den Combur 10 Test® UX*, Combur 7 Test®* und Combur 5 Test®* Urinteststreifen eingesetzte bewährte Teststreifentechnologie von Roche eliminiert Störeinflüsse durch Klebstoffkomponenten und Ascorbinsäure (bis zu einem Spiegel von 750 mg/L)

(*Combur-Test® wird in den USA und in Kanada unter der Bezeichnung Chemstrip® Test vertrieben.)

Gerät System Halbautomatisches Analysegerät für Urinteststreifen
  Typ Reflexionsphotometer
  Mess-System Wellenlängen: 565 nm, 610 nm
  Testdurchsatz Ca. 50 Teststreifen/h (normaler Modus)
Ca. 100 Teststreifen/h (schneller Modus)
  Speicherkapazität 100 Ergebnisse
  Display LCD-Anzeige, 2 Zeilen mit jeweils 24 Zeichen
  Drucker Thermodrucker
  Zertifikate CE, UL, CUL
  Masse Breite: 15,0 cm
Tiefe: 29,0 cm
Höhe: 9,5 cm
  Gewicht Ca. 0,8 kg
Streifen Teststreifen Combur Test® Streifen
  Parameter  
  Name SG pH LEU NIT PRO GLU KET UBG BIL BL
  Combur5 Test     x x
x x       x
  Combur7 Test   x x x x x x     x
  Combur10 Test UX x x x x x x x x x x
  Kalibrierung Control-Test M Kalibrierungsstreifen
Anschlüsse System -Schnittstellen 5-polige DIN-Buchse für Tastatur und Barcodeleser
Serielle Schnittstelle für PC und Host
  Host-Protokoll Unidirektional, bidirektional oder ASTM (wahlweise)
  Probenerkennung Eingabe der Proben-ID über Tastatur oder Barcodeleser
Zubehör Typ Barcodeleser, Tastatur
  Unterstützte Barcode-Typen Code 39, Code 128, NW 7 (Codabar), ITF (Interleaved 2 of 5)
Teststreifenparameter Reaktionszeit Klinischer Nutzen
Urindichte 60 s Die Urindichte ist für den Nachweis von Narkotika und verschreibungspflichtigen Substanzen im Urin von Bedeutung.
pH-Wert
60 s Ein azidischer oder alkalischer Urin kann auf ein mögliches Ungleichgewicht des Säure-Base-Haushalts hindeuten. Anhaltend alkalische pH-Werte können als Hinweis auf Harnwegsinfekte angesehen werden.
Leukozyten
60 – 120 s Die Leukozytenzahl stellt einen empfindlichen, bereits im Frühstadium ansprechenden Indikator für entzündliche Erkrankungen der Nieren und der Harnwege dar. Bei einer chronischen Pyelonephritis ist eine erhöhte Leukozytenzahl oftmals das einzige zwischen den akuten Episoden auftretende Symptom. Auch der Verdacht auf das Vorliegen von interstitieller Nephritis, Urogenitaltuberkulose oder gar von Tumoren kann durch eine erhöhte Leukozytenzahl erhärtet werden.
Nitrit
60 s Der Nachweis von Nitrit ermöglicht indirekt den Nachweis nitritbildender Bakterien im Urin. Nitrit im Urin ist als wichtiges Symptom eines bakteriellen Harnwegsinfekts anzusehen. Der bei einem Harnwegsinfekt bei weitem am häufigsten anzutreffende Erreger ist E. coli, der – ebenso wie die meisten anderen pathogenen Keime der Harnwege – mit der Nahrung zugeführte Nitrate in Nitrit umwandelt.
Protein 60 s Bei der Proteinurie handelt es sich um ein bei Nierenerkrankungen häufig anzutreffendes, jedoch unspezifisches Symptom. So kann weder eine Proteinurie als schlüssiger Nachweis einer Nephropathie angesehen noch eine normale Proteinausscheidung für den Ausschluss einer Nephropathie herangezogen werden. Ein erhöhter Proteinspiegel im Urin muss daher in allen Fällen differentialdiagnostisch abgeklärt werden. Nephropathien (Link zu Nierenerkrankungen) stellen eine häufige Folgeerkrankung von Diabetes und Hypertonie dar.
Glucose 60 s Ein Blutzucker über 180 mg/dL manifestiert sich in einem erhöhten Glucosespiegel im Urin. Ascorbinsäure (Vitamin C) kann den Nachweis von Glucose im Urin unterdrücken, sofern die Teststreifen keinen Schutz vor derartigen Beeinflussungen aufweisen.
Keton 60 s Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und bestimmte Formen der Fehlernährung können zur Ausschüttung von Ketonkörpern in den Urin führen.
Urobilinogen 60 s Ein erhöhter Urobilinogenspiegel im Urin kann auf Hepatitis, Zirrhose oder verschiedene hämolytische Erkrankungen zurückzuführen sein.
Bilirubin 60 s Sämtliche pathologischen Prozesse, die eine Zunahme der Konzentration des konjugierten Bilirubins im Serum bewirken, können auch zu einem beachtlichen Anstieg des Bilirubinspiegels im Urin führen. Ursächlich für solche Prozesse sind u. a. Erkrankungen der Leber wie Hepatitis, Zirrhose oder eine Blockade der ableitenden Gallenwege.
Erythrozyten (Hämoglobin) 60 s Ein vermehrtes Vorkommen von Erythrozyten im Urin (Hämaturie) kann auf Erkrankungen der Nieren oder der Harnwege hindeuten. Ursächlich für eine Hämaturie ist oftmals ein entzündliches Geschehen, doch tritt sie auch häufig im Umfeld von Tumoren (z. B. Nieren- oder Blasentumoren), Nierenschäden sowie bei den meisten Patienten mit Harnsteinen auf, noch bevor diese schmerzhafte Symptome entwickeln. Ascorbinsäure (Vitamin C) kann den Nachweis von Blut im Urin unterdrücken, sofern die Teststreifen keinen Schutz vor derartigen Beeinflussungen aufweisen.

Einfacher und intuitiver Prozess

1. Vorbereiten der Probe
Wenn die Meldung „Insert Strip“ angezeigt wird, ist der Analyzer Urisys 1100 bereit für die Auswertung eines Teststreifens. Den Teststreifen für etwa eine Sekunde in die Urinprobe eintauchen.

2. Entfernen überschüssigen Urins
Den Teststreifen entlang der Längskante am Rand des Probenbehälters abstreifen, um überschüssigen Urin zu entfernen. Die Längskante und die Rückseite des Teststreifens für eine Sekunde an Saugpapier halten, um überschüssigen Urin zu entfernen.

3. Einführen des Teststreifens
Teststreifen anschließend sofort mit nach oben weisenden Testfeldern in den Teststreifenträger einsetzen. Das Teststreifenende soweit wie möglich unter die Feder schieben, so dass der Teststreifen auf etwa 2 mm Länge fixiert ist.

4. Starten der Auswertung
Einsetzen des Teststreifens und Drücken der START-Taste müssen unbedingt innerhalb von max. 5 bis 10 Sekunden nach Eintauchen des Teststreifens in die Urinprobe erfolgen. Nach Ausgabe des Bestätigungssignaltons schließt sich der Halteriegel. Unbedingt darauf achten, dass der Teststreifen mittig in den Teststreifenträger eingesetzt und unter die Feder geschoben ist.

5. Entfernen des Teststreifens
Nach Abschluss der Auswertung den verbrauchten Teststreifen entnehmen und entsorgen. Urinrückstände mit einem fusselfreien Tuch vom Gerät entfernen.