Elecsys® ECL-Technologie

Die ECL-Technologie ist die hochinnovative und zuverlässige Detektionstechnologie von Roche für heterogene Immunassays.

Immer noch Lichtjahre voraus

  • Die Elektrochemilumineszenz (ElectroChemiLuminescence, ECL) ist eine Roche-Technologie zur Immunassay-Detektion.
  • Auf Grundlage der ECL und kombiniert mit gut konfigurierten, spezifischen und sensitiven Immunassays liefert Elecsys® sehr zuverlässige Ergebnisse.
  • Die Entwicklung eines ECL-Immunassays basiert auf der Verwendung von Ruthenium-Komplexen und Tripropylamin.
  • Die Chemolumineszenzreaktion zum Nachweis des Reaktionskomplexes wird durch Anlegen einer elektrischen Spannung an die Probenlösung initiiert. Das führt zu einer genau kontrollierten Reaktion.
  • Die ECL-Technologie ist auf viele Immunassays anwendbar und liefert eine hervorragende Performance.

ECL – die einzigartige Technologie hinter den Roche Immunassays

Das Grundprinzip

Die starke Streptavidin-Biotin-Bindung wird genutzt, um den Antigen/Antikörper-Komplex an paramagnetischen Mikropartikeln zu fixieren.

  • Es gibt unterschiedliche Arten von Immunassays wie kompetitive Assays, Sandwich- und Brückenassays, sogar Nukleinsäureanwendungen sind möglich.
  • Die Affinität von Streptavidin zu Biotin ist eine der stärksten uns bekannten nicht-kovalenten Wechselwirkungen in der Natur. Sie ist resistent gegen organische Lösungsmittel, Denaturierungsmittel, Detergenzien, proteolytische Enzyme sowie extreme Temperaturen und pH-Werte.
  • Paramagnetische Mikropartikel ermöglichen ein kontrolliertes Erfassen und Freigeben des Antigen/Antikörper-Komplexes durch die Anwendung von Magnetkraft.

Signalerzeugung und -erkennung in der ECL

Separation von magnetgebundenen und freien Partikeln.

  • Die Lösung mit der Probe und den Reagenzien wird in die Messzelle gesaugt. Es wird ein Magnetfeld angelegt, damit die paramagnetischen Partikel an die Oberfläche der Messzelle binden.
  • Es wird eine ProCell-Lösung hinzugegeben, um die gebundenen Immunassay-Komplexe von den verbliebenen, freien Partikeln, zu trennen und Tripropylamin (TPA) wird hinzugefügt, das für die ECL-Reaktion unverzichtbar ist.

Kontrollierte Reaktion, die durch elektrische Spannung ausgelöst wird

Um die Reaktion zu starten, wird eine elektrische Spannung zwischen der Arbeits- und der Zählelektrode angelegt. Es wird ein elektrisches Feld erzeugt, damit eine genau kontrollierte und zeitlich abgestimmte Reaktion erfolgt.

Sehr stabile Reaktionspartner

An der Reaktion, die zur Abgabe von Lichtsignalen führt, sind zwei elektrochemisch aktive Substanzen, der Ruthenium-Komplex und das TPA, beteiligt. Ruthenium und TPA sind nicht isotopisch und hochstabil in ihrem Grundzustand. Erst wenn Spannung angelegt wird und der markierte Komplex wiederholt angeregt wird, beginnen die Reaktionspartner mit der Abgabe von Photonen.

Innovative Technologie bietet klare Vorteile

  • Die sehr stabile, nicht isotopische Markierung sorgt für lange On-board-Stabilität und wirtschaftliche Nutzung der Reagenzien
  • Die hohe Sensitivität gestattet patientenfreundliche, geringe Probenvolumen und schnelle Ergebnisse durch kurze Abarbeitungszeiten
  • Ein breiter Messbereich verlangt weniger Testwiederholungen und ermöglicht einen reibungslosen Arbeitsablauf
  • Die hohe Präzision über den gesamten Messbereich liefert zuverlässige Ergebnisse
  • Kann zur Erkennung aller Analyten für ein breites Testmenü, einschliesslich innovativer Marker, verwendet werden

Elecsys® Diagnosemarker mit modernem Assay-Design

  • Resistent gegen Interferenzen (z.B. HAMA) durch einen multidimensionalen Ansatz: Protein, fragmentierte Fänger- oder Tracer-Antikörper oder Chimären-Antikörper werden blockiert
  • Auf Referenzen rückführbare Ergebnisse mit hoher Chargenkonstanz ermöglichen eine genaue Langzeitüberwachung
  • Einzigartiges Reagenzienkonzept mit gebrauchsfertigen, fehlersicheren und komfortablen Elecsys® e-Packs sorgen für gleichbleibendes Handling
  • Einheitlich präzise Ergebnisse über die cobas® Immunchemie-Plattformen hinweg basieren auf standardisierten Reagenzien und niedriger systemimmanenter Variabilität