Produktportfolio

Urinteststreifen

Präzise, sicher und einfach

Die Combur-Test Urinteststreifen (in den USA und Kanada unter der Bezeichnung Chemstrip® Test vertrieben) von Roche Diagnostics sind das Resultat jahrelanger gezielter Forschung und Entwicklung. Ihr einzigartiges Design und die durchdachte Technologie gewährleisten ein Maximum an Zuverlässigkeit und Anwendungskomfort. Dank der leicht ablesbaren vertikalen Farbskala am Teststreifenröhrchen, die die Reaktionsfarben der Testfelder des Teststreifens perfekt wiedergibt, ist das Messergebnis jederzeit mit maximaler Eindeutigkeit und Zuverlässigkeit abzulesen.

Einzigartiges Design

  • Ein auf die steife weisse Trägerfolie auflaminiertes feines poröses Nylonnetzgewebe fixiert das Reagenzpapier und das darunter befindliche Saugpapier auf dem Teststreifen
  • Eine einzigartige Versiegelungstechnologie verhindert Beeinflussungen durch Klebstoffkomponenten
  • Das Netzgewebe schützt die empfindlichen Testfelder vor Kontakt, Kontamination und Abrasion
  • Das Netzgewebe ermöglicht das schnelle und gleichmäßige Eindringen des Urins in das Testfeld und damit eine gleichförmige Farbentwicklung
  • Das Saugpapier nimmt überschüssigen Urin auf und verhindert, dass die Farben der Testfelder verlaufen

Ascorbinsäureschutz

  • Die Anwendung iodat-imprägnierter Komponenten verhindert Beeinflussungen durch Ascorbinsäure bis zu einem Spiegel von 750 mg/L
  • Dank des Ascorbinsäureschutzes erübrigen sich Wiederholungstests, falsch negative Ergebnisse bei Glucose und Blut werden auch bei hohem Ascorbinsäurespiegel wirksam unterbunden

Ausgeprägte Sensitivität

  • Identifizierung selbst minimaler pathologischer Veränderungen im Urin
  • Verbesserte Stabilität der Reagenzien verhindert falsche Ergebnisse im Leukozyten-Testfeld
  • Nachweis selbst geringer Erythrozytenkonzentrationen (Hämoglobin) von 5 bis 10 Erythrozyten je Mikroliter
Parameter-Kombinationen








Parameter
Name SG pH LEU NIT PRO GLU KET UBG BIL BL
Combur2 Test    
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Combur3 Test  
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Combur3 Test        
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Combur4 Test  
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Combur5 Test    
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Combur6 Test    
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Combur7 Test  
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Combur9 Test  
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Combur10 Test
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Regionale Verfügbarkeit kann abweichen. Bitte kontaktieren
Sie Ihren lokalen Vertreter.

Testaufbau Bauweise

Reagenzpapier und darunter liegendes Absorptionspapier sind
mit einem Nylonnetz versiegelt und auf der Trägerfolie fixiert.

Nylonnetz-Eigenschaften

Schützt Streifen vor Kontamination.
Unterstützt gleichmässige Flüssigkeitsverteilung und Farbentwicklung.
Verhindert Farbverfälschung durch Klebemittel.

Praktische Nachweisgrenze

Selbst pathologische Veränderungen nahe der Nachweisgrenze
führen zu deutlichen Farbveränderungen im Testfeldbereich.


Röhrenaufbau
Bauweise

Trockenmittel im Dosendeckel schützt Teststreifen vor Feuchtigkeit.

Farbskala

Spezielle farbechte Druckfarben erlauben einfache und zuverlässige
Auswertung.

Teststreifenparameter
Reaktionszeit
Klinischer Nutzen
Urindichte
60 s Die Urindichte ist für den Nachweis von Narkotika und verschreibungspflichtigen Substanzen im Urin von Bedeutung.
pH-Wert 60 s Ein azidischer oder alkalischer Urin kann auf ein mögliches Ungleichgewicht des Säure-Base-Haushalts hindeuten, anhaltend alkalische pH-Werte können als Hinweis auf Harnwegsinfekte angesehen werden.
Leukozyten 60-120 s Die Leukozytenzahl stellt einen empfindlichen, bereits im Frühstadium ansprechenden Indikator für entzündliche Erkrankungen der Nieren und der Harnwege dar. Bei einer chronischen Pyelonephritis ist eine erhöhte Leukozytenzahl oftmals das einzige zwischen den akuten Episoden auftretende Symptom. Auch der Verdacht auf das Vorliegen von interstitieller Nephritis, Urogenitaltuberkulose oder gar von Tumoren kann durch eine erhöhte Leukozytenzahl erhärtet werden.
Nitrit 60 s Der Nachweis von Nitrit ermöglicht indirekt den Nachweis nitritbildender Bakterien im Urin. Nitrit im Urin ist als wichtiges Symptom eines bakteriellen  Harnwegsinfekts anzusehen. Der bei einem Harnwegsinfekt bei weitem am häufigsten anzutreffende Erreger ist E. coli, der – ebenso wie die meisten anderen pathogenen Keime der Harnwege – mit der Nahrung zugeführte Nitrate in Nitrit umwandelt.
Protein 60 s Bei der Proteinurie handelt es sich um ein bei Nierenerkrankungen häufig anzutreffendes, jedoch unspezifisches Symptom. So kann weder eine Proteinurie als schlüssiger Nachweis einer Nephropathie angesehen noch eine normale Proteinausscheidung für den Ausschluss einer Nephropathie herangezogen werden. Ein erhöhter Proteinspiegel im Urin muss daher in allen Fällen differentialdiagnostisch abgeklärt werden.  Nephropathien (Link zu Nierenerkrankungen) stellen eine häufige Folgeerkrankung von Diabetes und Hypertonie dar.
Glucose 60 s Ein Blutzucker über 180 mg/dL manifestiert sich in einem erhöhten Glucosespiegel im Urin. Ascorbinsäure (Vitamin C) kann den Nachweis von Glucose im Urin unterdrücken, sofern die Teststreifen keinen Schutz vor derartigen Beeinflussungen aufweisen.
Keton 60 s Stoffwechselerkrankungen wie  Diabetes mellitus und bestimmte Formen der Fehlernährung können zur Ausschüttung von Ketonkörpern in den Urin führen.
Urobilinogen 60 s Ein erhöhter Urobilinogenspiegel im Urin kann auf Hepatitis, Zirrhose oder verschiedene hämolytische Erkrankungen zurückzuführen sein.
Bilirubin 60 s Sämtliche pathologischen Prozesse, die eine Zunahme der Konzentration des konjugierten Bilirubins im Serum bewirken, können auch zu einem beachtlichen Anstieg des Bilirubinspiegels im Urin führen. Ursächlich für solche Prozesse sind u. a. Erkrankungen der Leber wie Hepatitis, Zirrhose oder eine Blockade der ableitenden Gallenwege.
Erythrozyten 60 s Ein vermehrtes Vorkommen von Erythrozyten im Urin (Hämaturie) kann auf Erkrankungen der  Nieren oder der  Harnwege hindeuten. Ursächlich für eine Hämaturie ist oftmals ein entzündliches Geschehen, doch tritt sie auch häufig im Umfeld von Tumoren (z. B. Nieren- oder Blasentumoren), Nierenschäden sowie bei den meisten Patienten mit Harnsteinen auf, noch bevor diese schmerzhafte Symptome entwickeln. Ascorbinsäure (Vitamin C) kann den Nachweis von Blut im Urin unterdrücken, sofern die Teststreifen keinen Schutz vor derartigen Beeinflussungen aufweisen.

Einfach und intuitiv

1. Vorbereitung der Probe

Teststreifen aus der Teststreifendose entnehmen. Teststreifendose sofort nach der Entnahme des Teststreifens wieder mit dem Original-Verschlussstopfen (mit Trocknungsmittel) verschließen. Den Teststreifen kurz (max. 1 s) in den Urin eintauchen. Dabei sicherstellen, dass alle Testfelder mit Urin benetzt werden. Beim Eintauchen darauf achten, dass sich der Teststreifen nicht verbiegt.

2. Entfernung überschüssigen Urins

Teststreifen am Rand des Probenbehälters abstreifen, um überschüssigen Urin zu entfernen.

3. Ablesung und Auswertung

Bei visueller Ablesung des Teststreifens die in den Anweisungen für den Teststreifen angegebene Wartezeit (60 – 120 s) einhalten. Anschließend die Reaktionsfarben der Testfelder mit der Farbskala an der Teststreifendose vergleichen. Nur an den Rändern der Testfelder oder nach mehr als zwei Minuten auftretende Farbumschläge haben keine diagnostische Relevanz.

Teststreifendosen stets kühl und vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Teststreifen stets in der Originaldose aufbewahren und keinesfalls in eine andere Teststreifendose umpacken.