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cobas u 411 Urin-Analyzer

Schnell, flexibel und kompetent

Der fortschrittliche halbautomatische cobas u 411 Urin-Analyzer gewährleistet einen optimierten Workflow und Datenfluss, unterstützt durch den optionalen Barcodeleser und das Sediment-Terminal. Die schnelle Abarbeitung der Teststreifen beschleunigt die Tagesroutine, und die einzigartige Qualität der Reagenzien sorgt für zuverlässige und sichere Resultate. Der cobas u 411 Urin-Analyzer ist die geeignete Lösung, um die Tagesroutine am Urinarbeitplatz auf effiziente Weise zu bewältigen. cobas u 411 Urin-Analyzer – die richtige Wahl für die Urinanalyse bei mittlerem Probenaufkommen.

Workflow

  • Schneller und effizienter Workflow dank der intuitiven Anwenderführung und des optionalen Barcodelesers
  • Leistungsstarker Urinarbeitplatz durch Kombination des cobas u 411 mit dem zugehörigen Sediment-Terminal
  • Übersichtliche Datenverwaltung durch Konsolidierung der Teststreifen- und der Mikroskopieergebnisse im cobas u 411 Urin-Analyzer
  • Flexibilität durch die kontinuierliche Teststreifenzufuhr

Effizient

  • Selektive Analyse durch Festlegung diverser anwenderdefinierter Mikroskopieparameter für die Kennzeichnung pathologischer Messergebnisse und die weitergehende mikroskopische Abklärung
  • Verlängertes Kalibrierungsintervall von vier Wochen minimiert Personalaufwand und Kosten
  • Optionaler Barcodeleser vereinfacht bislang manuell durchzuführende Schritte
  • Automatische Teststreifendetektion durch zwei Sensoren reduziert den Bedienaufwand und sichert die zuverlässige Erkennung der Teststreifen
  • USB-Schnittstelle und Speicherstick ermöglichen die komfortable Archivierung der Daten und das mühelose Aktualisieren der Gerätesoftware
  • Durchsatz: bis zu 60 Teststreifen pro Stunde

Vernetzt

  • Elektronische Dokumentierung durch Übertragung der konsolidierten Ergebnisse an das Laborinformationssystem
  • Host-Schnittstelle ermöglicht die Übertragung von Chargennummern, Ablaufdaten und Ergebnissen von Kontrollmessungen
  • Bidirektionale Schnittstelle unterstützt zwei Protokolle (ASTM+ und Urisys 2400 ASTM)

Anwenderfreundlich

  • Möglichkeit zur Erfassung von Verlaufsinformationen (z. B. Benutzerdaten) und der Chargennummern von Teststreifen, Kalibrierungsstreifen und Kontrollmaterialien
  • Flexible, den Arbeitsabläufen am Urinmessplatz entsprechende Erfassung der Proben-ID, wahlweise unter Verwendung des Barcodelesers, durch Übernahme aus dem Laborinformationssystem oder durch manuelle Eingabe
  • Zwei benutzerdefinierbare Ergebnismarkierungen ermöglichen die mühelose Identifizierung pathologischer und mikroskopisch relevanter Proben
  • Vielfältige Möglichkeiten zur Anpassung des Befunddrucks (z.B. Benutzer-ID, Druckreihenfolge, Maßeinheit für Konzentrationen)
  • Entsprechend der Vorgaben des Labors einstellbare Empfindlichkeitsbereiche
  • Intuitive Benutzeroberfläche, daher mühelose Bedienung und übersichtliche Dateneingabe
  • Hygienische Entsorgung verbrauchter Teststreifen

Hohe Qualität

  • Genaue und präzise Ergebnisse
  • Urinteststreifen höchster Qualität als Resultat jahrelanger gezielter Forschung und Entwicklung
  • Ascorbinsäurespiegel bis 750 mg/L haben keinen Einfluss auf die Teststreifen, was zuverlässige Ergebnisse sichert und falsch negative Resultate bei Glucose und Blut ausschließt

Die Kompensation einer starken intrinsischen Urinfärbung reduziert das Risiko falsch positiver Ergebnisse

Optionales Sediment-Terminal

Sedimentanalyse und Befunderfassung in einem Schritt, Konsolidierung der Teststreifen- und der Mikroskopieergebnisse im cobas u 411 Urin-Analyzer

Optionaler Barcodeleser

Komfortable Dateneingabe mit dem Barcodeleser

Integrierter Drucker

Sofortiger Berichtsdruck mit der Möglichkeit zur Anpassung der Reihenfolge der Testparameter im Ausdruck und der Kennzeichnung der Testergebnisse zur schnellen Identifizierung pathologischer Proben

IT-Datenverwaltung

Entfall der manuellen Dokumentierung durch Export der Daten über die Anbindung an das Laborinformationssystem

Mehrzweck-USB-Stick und -Steckplatz

Aufzeichnung der Proben-, Kontroll- und Kalibrierungsdaten entsprechend der einschlägigen Vorschriften, mühelose Aktualisierung der Gerätesoftware

Urinteststreifen

Die in den Combur 10 Test M Urinteststreifen eingesetzte bewährte Teststreifentechnologie von Roche eliminiert Störeinflüsse durch Klebstoffkomponenten und Ascorbinsäure (bis zu einem Spiegel von 750 mg/L)

(*Combur-Test® wird in den USA und in Kanada unter der Bezeichnung Chemstrip® Test vertrieben.)

Gerät
System Halbautomatischer Urinteststreifen-Analyzer
  Typ Reflexionsphotometer
  Messsystem Wellenlängen: 470 nm, 555 nm, 620 nm
  Durchsatz bis zu 60 Teststreifen pro Stunde
  Speicher 1000 Probenergebnisse, 300 Kontrollergebnisse (3 Stufen)
  Benutzerschnittstelle LCD-Touchscreen (90 x 120 mm)
  Drucker Thermodrucker
  Zertifizierungen CE, UL, CB, CUL
  Abmessungen Breite: 42,5 cm
Tiefe: 34,0 cm
Höhe: 26,0 cm

 

Gewicht ca. 12 kg
Teststreifen*
Teststreifen Combur 10 Test® M
  Parameter Urindichte, pH-Wert, Leukozyten, Nitrit, Protein, Glucose,
Ketone, Urobilinogen, Bilirubin, Blut (Erythrozyten/
Hämoglobin), Farbe
  Kalibrierung Control-Test M Kalibrierungsstreifen

Anbindung

Systemschnittstellen Serielle Schnittstellen für den Anschluss von Barcodeleser, Sediment-Terminal und PC/
Host; USB-Schnittstelle
  Host-Protokolle ASTM + und Urisys 2400 ASTM
  Probenidentifizierung Erfassung der Proben-ID wahlweise durch manuelle Eingabe, unter Verwendung des Barcodelesers oder durch Übernahme
aus dem Laborinformationssystem
Zubehör
Typ Barcodeleser, Sediment-Terminal
  Unterstützte Barcodes Code 39, Code 128, NW 7 (Codabar), ITF (Interleaved 2 of 5)C

*Combur-Test® is marketed as Chemstrip® in the United States and Canada

Teststreifenparameter Reaktionszeit Klinischer Nutzen
Urindichte 60 s Die Urindichte ist für den Nachweis von Narkotika und verschreibungspflichtigen Substanzen im Urin von Bedeutung.
pH-Wert 60 s Ein azidischer oder alkalischer Urin kann auf ein mögliches Ungleichgewicht des Säure-Base-Haushalts hindeuten. Anhaltend alkalische pH-Werte können als Hinweis auf Harnwegsinfekte angesehen werden.
Leukozyten 60 – 120 s Die Leukozytenzahl stellt einen empfindlichen, bereits im Frühstadium ansprechenden Indikator für entzündliche Erkrankungen der Nieren und der Harnwege dar. Bei einer chronischen Pyelonephritis ist eine erhöhte Leukozytenzahl oftmals das einzige zwischen den akuten Episoden auftretende Symptom. Auch der Verdacht auf das Vorliegen von interstitieller Nephritis, Urogenitaltuberkulose oder gar von Tumoren kann durch eine erhöhte Leukozytenzahl erhärtet werden.
Nitrit 60 s Der Nachweis von Nitrit ermöglicht indirekt den Nachweis nitritbildender Bakterien im Urin. Nitrit im Urin ist als wichtiges Symptom eines bakteriellen  Harnwegsinfekts anzusehen. Der bei einem Harnwegsinfekt bei weitem am häufigsten anzutreffende Erreger ist E. coli, der – ebenso wie die meisten anderen pathogenen Keime der Harnwege – mit der Nahrung zugeführte Nitrate in Nitrit umwandelt.
Protein 60 s Bei der Proteinurie handelt es sich um ein bei Nierenerkrankungen häufig anzutreffendes, jedoch unspezifisches Symptom. So kann weder eine Proteinurie als schlüssiger Nachweis einer Nephropathie angesehen noch eine normale Proteinausscheidung für den Ausschluss einer Nephropathie herangezogen werden. Ein erhöhter Proteinspiegel im Urin muss daher in allen Fällen differentialdiagnostisch abgeklärt werden.  Nephropathien (Link zu Nierenerkrankungen) stellen eine häufige Folgeerkrankung von Diabetes und Hypertonie dar.

Glucose

60 s Ein Blutzucker über 180 mg/dL manifestiert sich in einem erhöhten Glucosespiegel im Urin. Ascorbinsäure (Vitamin C) kann den Nachweis von Glucose im Urin unterdrücken, sofern die Teststreifen keinen Schutz vor derartigen Beeinflussungen aufweisen.
Keton 60 s Stoffwechselerkrankungen wie  Diabetes mellitus und bestimmte Formen der Fehlernährung können zur Ausschüttung von Ketonkörpern in den Urin führen.
Urobilinogen 60 s Ein erhöhter Urobilinogenspiegel im Urin kann auf Hepatitis, Zirrhose oder verschiedene hämolytische Erkrankungen zurückzuführen sein.
Bilirubin 60 s Sämtliche pathologischen Prozesse, die eine Zunahme der Konzentration des konjugierten Bilirubins im Serum bewirken, können auch zu einem beachtlichen Anstieg des Bilirubinspiegels im Urin führen. Ursächlich für solche Prozesse sind u. a. Erkrankungen der Leber wie Hepatitis, Zirrhose oder eine Blockade der ableitenden Gallenwege.
Erythrozyten (Hämoglobin) 60 s Ein vermehrtes Vorkommen von Erythrozyten im Urin (Hämaturie) kann auf Erkrankungen der  Nieren oder der Harnwege hindeuten. Ursächlich für eine Hämaturie ist oftmals ein entzündliches Geschehen, doch tritt sie auch häufig im Umfeld von Tumoren (z. B. Nieren- oder Blasentumoren), Nierenschäden sowie bei den meisten Patienten mit Harnsteinen auf, noch bevor diese schmerzhafte Symptome entwickeln. Ascorbinsäure (Vitamin C) kann den Nachweis von Blut im Urin unterdrücken, sofern die Teststreifen keinen Schutz vor derartigen Beeinflussungen aufweisen.