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Diabetes Mellitus

diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus gehört zu der Gruppe der Metabolischen Erkrankungen, die durch Hyperglykämie aufgrund eines Insulinsekretionsdefektes, einer Insulinresistenz oder aufgrund beider Störungen charakterisiert sind. Die chronische Hyperglykämie ist mit einer Langzeitschädigung und – insuffizienz von Organen assoziiert, insbesondere von Augen, Nieren, Nerven, Herz und Blutgefässen.

Herausforderungen

  • Annähernd 175 Millionen Menschen leiden weltweit an Diabetes (1,2), im Jahr 2000 wurde von der International Diabetes Federation (IDF) die Anzahl von Personen im Alter von 20-79 Jahren, die an Diabetes erkrankt sind, auf 4,11% geschätzt wird, wobei die Prävalenz in entwickelten Ländern höher liegt als in Entwicklungsländern (7,8-0,4%).
  • Diabetes Typ 2 stellt mit 85-95% und einer Inzidenz von 200-300 pro 100.000 Menschen die Hauptursache aller Diabetesformen in den entwickelten Ländern dar.
  • Diabetes Typ 1: ca. 4,9 Millionen leiden weltweit an Typ 1 Diabetes (0,09%). Die geschätzte Prävalenz des Diabetes Typ 1 ist in Nordamerika am höchsten (0,25%), gefolgt von Europa (0,19%). Die Inzidenz bei Kindern ≤ 14. Lebensjahr reicht von 0,1 pro 100.000 Kindern (China, Venezuela) bis 35 pro 100.000 (Sardinien, Finnland) (1)
  • Diabetes verursacht 18% der gesamten Gesundheitskosten in Europa (3)
  • Während Diabetes am häufigsten bei älteren Menschen auftritt, ist von seitens der Literatur bei Kindern eine zunehmende Erkrankungsrate des Diabetes Typ 2 zu verzeichnen. 

Experten erwarten weltweit einen zunehmenden Anstieg der Diabetesprävalenz. Die World Health Organization (WHO) und die International Diabetes Federation (IDF) nehmen eine Verdopplung der Prävalenz bis zum Jahr 2030 an (1). Zusätzlich werden dessen Behandlungskosten ansteigen, insbesondere wegen der damit assoziierten Erkrankungen (4,5).

cobas® Point-of-Care Produkte sind besonders für das Screening und für die Verlaufskontrolle von Blut- und Harnzucker, Lipiden und Harnalbumin bei Patienten mit Verdacht auf oder diagnostiziertem Diabetes geeignet.

 Diabetes Mellitus

Es sind grundsätzlich 2 pathogene Prozesse für die Entwicklung des Diabetes verantwortlich:

  • Diabetes Typ 1: Zerstörung von β-Zellen des Pankreas aufgrund autoimmunologischer Vorgänge mit konsekutivem Insulinmangel
  • Diabetes Typ 2: Pathologische Veränderungen, die mit einer Insulinresistenz einhergehen 

Andere Ursachen umfassen genetische Defekte der β-Zellfunktion oder Insulinwirkung sowie Erkrankungen des exokrinen Pankreas, Endokrinopathien und medikamenteninduzierten sowie iatrogenen Diabetes.

Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 (3)

Genetisch

  • Alter
  • Positive Familienanamnese/ genetische
  • Prädisposition
  • Ethnizität
  • Gestationsdiabetes (GDM)
  • Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)

Beeinflussbare Faktoren

  • Übergewicht
  • Körperliche Inaktivität
  • Störungen intrauteriner Entwicklung
  • Gestörter Nüchternblutzucker/gestörte
  • Glukosetoleranz
  • Metbolisches Syndrom
  • Diätfaktoren
  • Diabetogene Medikamente
  • Depression
  • Diabetogenes Umfeld
  • Niedriger Sozio-ökonomischer Status

Komplikationen bei Diabetes

  • Die diabetische Nephropathie entsteht bei 20-40% der Diabetespatienten und stellt die Hauptursache für terminale Niereninsuffizienz dar
  • Die diabetische Retinopathie ist die häufigste Ursache für eine Erblindung bei Erwachsenen zwischen dem 20.-74. Lebensjahr
  • Beinulzera und -amputationen sind die häufigsten Komplikationen der diabetischen Neuropathie und eine der Hauptgründe für Morbidität und Bewegungseinschränkung bei Diabetespatienten
  • Makrovaskuläre Erkrankungen: Die Atherosklerose der Koronararterien und der peripheren Arterien ist bei Diabetikern 3 mal häufiger und steigt mit der Erkrankungsdauer an. Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die Hauptursache für Mortalität bei Patienten mit Diabetes. 

Es findet sich zunehmend Evidenz dafür, dass nicht nur bei Diabetikern, sondern auch bei Patienten mit Metabolischem Syndrom und Frühdiabetikern mit Nüchtern-Blutzuckerwerten zwischen 110 (11,1 mmol/L) und 125 mg/dL (11,9 mmol/L) das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Mortalität signifikant erhöht ist.

Diabetes mellitus ist häufig assoziiert mit Dyslipidämie.

Die Untersuchung auf Diabetes sollte bei allen Erwachsenen ab dem 45. Lebensjahr in Betracht gezogen werden, insbesondere bei jenen mit einem BMI ≥25 kg/m2. Bei einem normalem Ergebnis sollte das Screening alle 3 Jahre wiederholt werden. Liegen Risikofaktoren vor, sollte die Untersuchung bereits in früherem Alter oder in kürzeren Intervallen durchgeführt werden (6, 7).

Die Diagnosestellung für Diabetes basiert auf der klinischen Anamnese, der Körperuntersuchung und den Bluttestergebnissen (7, 8).

Diabetes – Drei Wege zur Diagnose (6, 9)

Kriterien
Untersuchungsmaterial
Masseinheiten
mg/dL
SI Einheitenmmol/L
a. Blutzucker (beliebiger Bestimmungszeitpunkt)*
 ODER
Venöses Blut oder Kapillarblut ≥200 ≥11.1
b. Nüchternblutzucker
ODER
Venöses Blut ≥126 ≥7.0
Kapillarblut
≥110 ≥6.1
c. Blutzucker 2 Std. nach Gabe von 75 g Glukose während eines Oralen Glukosetoleranztests (OGTT) Venöses Blut oder Kapillarblut ≥200 ≥11.1

*nur bei Patienten mit klassischen Symptomen der Hyperglykämie oder der Hyperglykämischen Krise

Jeder Diagnoseweg muss am darauffolgenden Tag selbst bei nicht mehr eindeutigen Symptomen der Hyperglykämie bestimmt werden. Obwohl der 75-g OGTT sensitiver und mässig spezifischer als der Nüchternblutzucker für eine Diagnosestellung ist, ist er schwer reproduzierbar und wird selten in der Praxis durchgeführt.

Hyperglykämie allein reicht nicht zur Diagnosestellung Diabetes aus (6, 9)

Form der Hyperglykämie Untersuchungsmaterial Masseinheit
mg/dL
SI unit 
mmol/L
Pathologischer Nüchternblutzucker Venöses Blut 100-125 5.6-11.9
Kapillarblut ≥90-110 ≥5.0/<6.1
Gestörte Glukosetoleranz* (2 Std. Ergebnis nach OGTT)
Venöses Blut oder Kapillarblut 140-199

7.8-11.1

* Patienten, die nicht den Diabetes-Kriterien entsprechen, aber pathologische Blutzuckerwerte zeigen, werden als Pathologischer Nüchternblutzucker klassifiziert.

Die Bestimmung des Harnzuckers (Combur-Test®; Combur5 Test® HC ist besonders für die Selbstbestimmung geeignet) ist ein üblicher Screeningtest bei Verdacht auf Diabetes. Ein positives Ergebnis ist für das Vorliegen von Diabetes indikativ und sollte zu weiterer ärztlicher Abklärung führen.

Weitere Labordiagnostik (10)

  • HbA1C
  • Nüchtern-Lipidprofil: Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin, Triglyzeride
  • Untersuchung auf Mikroalbuminurie bei Typ 1-Diabetikern, welche seit mindestens 5 Jahren an Diabetes leiden, und bei Typ 2-Diabetikern
  • Serumkreatinin
  • TSH bei Diabetes Typ 1; bei Typ 2 nur, wenn klinisch indiziert
  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Harnanalyse auf Ketone, Proteine und Harnsediment 

Point of Care Testung

cobas® Point of Care Produkte sind besonders geeignet für das Screening und Monitoring von Blut- und Harnzucker, Lipiden und Mikroalbuminurie bei Patienten mit Verdacht auf oder diagnostiziertem Diabetes. Das Accutrend® Plus System ermöglicht eine schnelle Messung der Parameter für das metabolische Syndrom direkt aus dem Kapillarblut - Blutzucker, Gesamtcholesterin und Triglyzeride. Die Accu-Chek® Geräte sind besonders geeignet für die Selbstkontrolle des Blutzuckers.
Die eigens für den Arzt konzipierte Variante stellt das Reflotron® System dar, mit dem relevante klinisch-chemische Parameter beim Hausarzt direkt in der Praxis gemessen werden können.

Diabetes Mellitus Typ 2 (11)

Es wurde kürzlich in einer grossen Interventionsstudie nachgewiesen, dass Patienten mit einem hohen Risiko für Diabetes Typ 2 gefunden und deren Diabeteserkrankung hinausgezögert werden können, wenn auch nicht verhindert (12).

  • Lebensstil oder Metformin vs. Placebo: eine grosse, randomisierte klinische Studie, die von der Diabetes Prevention Program (DPP) Research Group durchgeführt wurde, konnte beweisen, dass eine Lebensstiländerung und eine entsprechende Therapie den Erkrankungsbeginn von Diabetes Typ 2 verhindern oder verzögern kann. In einer kombinierten Analyse mit einer Follow-up Phase von 2,8 Jahren (1,8-4,6 Jahre) zeigte die Kohorte mit einer Lebensstiländerung im Vergleich mit der Plazebogruppe einen Diabetesrateverlust von 58% und die Metforminkohorte einen Verlust von 31% (13,14).
  • Acarbose: Die Gabe dieses α-Glucosidase-Inhibitors resultierte in einer 25% igen, relativen Risikoreduktion des Erkrankungsfortschrittes nach einem durchschnittlichen Follow-up von 3,3 Jahren (STOP-NIDDM Studie) (15)
  • Troglitazone: In einer Studie mit 235 Hispanischen Frauen mit bekanntem Gestationsdiabetes war die jährliche Inzidenzrate von Diabetes Typ 2 mit dem Insulinsensitizer Troglitazone mit einer 51,1% igen, relativen Reduktion des Erkrankungsfortschrittes assoziiert (16). Das Medikament wurde allerdings in den USA und anderen Ländern aufgrund von Lebertoxizität vom Markt genommen. 

Empfehlungen (11, 17)

  • Patienten mit einem hohem Risiko, Diabetes zu entwickeln, sollten in Massen abnehmen und regelmässig Sport betreiben&nbsp;
    Screening auf Frühdiabetes (bei gestörtem Nüchternblutzucker bzw. gestörter Glukosetoleranz): alle Erwachsenen ≥ 45. Lebensjahr, vor allem jene mit einem Body Mass Index von ≥ 25 kg/m2; bei Jüngeren, bei denen zusätzliche Risikofaktoren vorliegen
  • Screening Methode: Nüchternblutzuckerbestimmung, 2-Stunden-OGTT (75 g-Glukose Gabe)
  • Therapeutische Intervention: Patienten mit Frühdiabetes sollten bezüglich einer Gewichtsreduktion und Ausdauersport beraten werden
  • Regelmässige Follow-up Gespräche wirken sich positiv auf die Therapie aus
  • Regelmässige Selbstkontrolle bei Diabetes
  • Besondere Sorgfalt sollte auf das Vorhandensein anderer Risikofaktoren (z.B.: Nikotinkonsum, Hypertension, Dyslipidämie) gelegt und gegebenenfalls eine Therapie eingeleitet werden
  • Eine medikamentöse Therapie sollte erst dann routinemässig für die Prävention von Diabetes eingesetzt werden, bis mehr zu dessen Kosteneffektivität nachgewiesen wurden. Gemäss den Europäischen Leitlinien sind Metformin, Acarbose und Orlistat Second-Line Präventionsmedikamente. 

Diabetes Typ 1

Obwohl der genaue Mechanismus der β-Zelldestruktion bis heute nicht genau verstanden wird, sind bestimmte Risikofaktoren und immunassoziierte Marker bekannt, die Blutsverwandte ersten Grades mit einem hohen Risiko für die Entwicklung von Diabetes Typ 1 identifizieren. (18)
Strategien, um das Erkrankungsfortschreiten von Diabetes zu verhindern oder rückgängig zu machen, stellt z.B. der immunotherapeutische Ansatz der β-Zellprotektion und –regeneration dar.

Immunotherapeutische Ansätze

  • Es sind verschiedene Medikamente für Hochrisikopatienten oder solche mit einer rezenten Diabetes Typ 1-Erkrankung und schlechten Therapieergebnissen vorhanden, um die fortschreitende β-Zelldestruktion aufzuhalten (Azathioprin, Cyclosporin, Nicotinamid) (19,20).
  • Trotz vielversprechender Tierversuche konnte das niedrig-dosierte, subkutane oder orale Insulin die Erkrankung an Diabetes Typ 1 bei Hochrisikopatienten und solchen mit mässigem Risiko in einer randomisierten, kontrollierten Diabetes-Präventionsstudie mit 339 inkludierten Hochrisikopatienten nicht verhindern (21,22). In der oralen Insulintherapie-Kohorte mit hohen Insulin-Auto-Antikörperdosen konnte immerhin eine Verzögerung und möglicherweise eine Reduktion der Typ 1 Diabetes Inzidenz verzeichnet werden (22).

Die Schulung und das Monitoring der Patienten sind essentiell für die Prävention und Therapie sowie für die Behandlung der Komplikationen bei Diabetes (8).

Glykämische Kontrolle

Das Selbstmonitoring des Blutzuckers ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Diabetestherapie (23). Das Blutzuckerergebnis bestätigt dem Patienten das Therapieansprechen sowie das Erreichen des Therapiezieles. Der Blutzucker kann einfach und zuverlässig mit der Roche Diagnostics Accu-Chek® Serie sowie dem Reflotron® System und Accutrend® Plus System bestimmt werden.
Die HbA1c-Bestimmung sollte ungefähr alle 3 Monate durchgeführt werden, damit festgestellt werden kann, ob das Therapieziel des Patienten erreicht wurde. Es sollte ebenso nach Therapieadaptierung bestimmt werden.

Lipidmetabolismus und kardiovaskuläres Risiko

Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Bei einer kardiovaskulären Risikoeinstufung wird das Vorliegen einer Diabeteserkrankung als KHK (Koronare Herzerkrankung) Äquivalent angesehen und damit als höchste Risikostufe klassifiziert (24).
Aus diesem Grund ist die Untersuchung, die Verlaufskontrolle und die Therapie von kardiovaskulären Erkrankungen für Diabetiker unbedingt notwendig (8). Sie umfasst:

  • Das Verlaufskontrolle und die Therapie von lipid disorders
  • Die Blutdruck-Kontrolle
  • Das Vermeiden von Rauchen, selbst Passiv-Rauchen
  Ziele
  Unit Europe (25) USA (23)
HbA1c % Idealerweise ≤6.5 <7.0
Nüchternblutzucker mg/dL (mmol/L) Idealerweise <110 (6.1) kapillär: 90-130 (5.0-7.2)
Postprandialer Blutzucker mg/dL (mmol/L) Idealerweise <135 (7.5) kapillär: <180 (10.0)
Blutdruck mmHg ≤130/80 <130/80
Gesamtcholesterin mg/dL (mmol/L)
mg/dL (mmol/L)

<175 (4.5)

Idealerweise <155 (4.0)

--
LDL-Cholesterin mg/dL (mmol/L)
mg/dL (mmol/L)

<100 (2.5)

Idealerweise <80 (2.0)

<100 (1.7)
Triglyzeride mg/dL (mmol/L) --

<150 (1.7)

 

HDL-Cholesterin mg/dL
(mmol/L)
-- >40 (1.1)

Therapieempfehlungen bei Typ 2-Diabetikern

Postprandiale Blutzuckerwerte sollten regelmässig bestimmt werden, seitdem bekannt ist, dass deren Einstellung eine bedeutende Rolle bei der Glykämischen Kontrolle und der Entwicklung vaskulärer Komplikationen spielt.

Andere Krankheitsbilder bei Diabetes

  • Nephropathie: Test auf Harnalbumin
  • Retinopathie: Überweisung zum Augenheilkunde-Facharzt
  • Inspektion der Füsse und spezielle medizinische Fusspflege in Hinblick auf das Diabetische Fuss-Syndrom; Überweisung von Hochrisikopatienten zu einem Dermatologen 

Für weitere Information besuchen Sie bitte www.accuchek.com.

Point of Care Testsysteme

cobas® Point of Care Testgeräte sind hervorragend geeignet für das Screening, die Diagnosestellung und die Behandlung von diabetesassoziierten Lipiderkrankungen in der Ordination. Zusätzlich zum Selbstmonitoring des Blutzuckers können Diabetiker mit dem Accutrend® Plus System auch das Gesamtcholesterin und die Triglyzeride direkt aus dem Kapillarblut bestimmen. Das Reflotron® System erlaubt eine verlässliche Bestimmung eines detaillierten Lipidprofils bestehend aus den Triglyzeriden und dem HDL-Cholesterin – und vielen anderen klinisch-chemischen Parametern – aus dem Vollblut, Serum und Plasma.

 

  1. Wild S, Roglic G, Green A, Sicree R, King H. Global prevalence of diabetes: estimates for the year 2000 and
    projections for 2030. Diabetes Care 2004; 27:1047-1053.
  2. Shepherd J, Cobbe SM, Ford I, et al. Prevention of coronary heart disease with pravastatin in men with hypercholesterolemia. West of Scotland Coronary Prevention Study Group. N Engl J Med 1995; 333:1301-1307.
  3. Lindstrom J, Neumann A, Sheppard KE, et al. Take action to prevent diabetes--the IMAGE toolkit for the prevention
    of type 2 diabetes in Europe. Horm Metab Res 2010; 42 Suppl 1:S37-55.
  4. Koster I, von Ferber L, Ihle P, Schubert I, Hauner H. The cost burden of diabetes mellitus: the evidence from
    Germany--the CoDiM study. Diabetologia 2006; 49:1498-1504.
  5. von Ferber L, Koster I, Hauner H. Medical costs of diabetic complications total costs and excess costs by age and type of treatment results of the German CoDiM Study. Exp Clin Endocrinol Diabetes 2007; 115:97-104.
  6. American Diabetes Association. Diagnosis and classification of diabetes mellitus.
    Diabetes Care 2007; 30 (Suppl 1):S42-S47.
  7. Kellerer M, Danne T. Definition, Klassifikation und Diagnostik des Diabetes mellitus.
    Diabetologie 2009; 4 (Suppl 2):S115-S117.
  8. International Diabetes Federation. Global guideline for type 2 diabetes. 2005.
  9. Kerner W, Brückel J. Definition, Klassifikation und Diagnostik des Diabetes mellitus. DDG-Praxisleitlinie.
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  11. Sherwin RS, Anderson RM, Buse JB, et al. Prevention or delay of type 2 diabetes.
    Diabetes Care 2004; 27 Suppl 1:S47-54.
  12. Lindstrom J, Ilanne-Parikka P, Peltonen M, et al. Sustained reduction in the incidence of type 2 diabetes by lifestyle intervention: follow-up of the Finnish Diabetes Prevention Study. Lancet 2006; 368:1673-1679.
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  19. Gale EA, Bingley PJ, Emmett CL, Collier T. European Nicotinamide Diabetes Intervention Trial (ENDIT):
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    The Diabetes Prevention Trial--Type 1. Diabetes Care 2005; 28:1068-1076.
  23. American Diabetes Association. Standards of medical care in diabetes--2009.
    Diabetes Care 2009; 32 Suppl 1:S13-61.
  24. Pearson TA, Blair SN, Daniels SR, et al. AHA Guidelines for Primary Prevention of Cardiovascular Disease and Stroke:
    2002 Update: Consensus Panel Guide to Comprehensive Risk Reduction for Adult Patients Without Coronary
    or Other Atherosclerotic Vascular Diseases. American Heart Association Science Advisory and Coordinating Committee. Circulation 2002; 106:388-391.
  25. Graham I, Atar D, Borch-Johnsen K, et al. European guidelines on cardiovascular disease prevention in clinical practice: executive summary. Fourth Joint Task Force of the European Society of Cardiology and other societies
    on cardiovascular disease prevention in clinical practice
    (constituted by representatives of nine societies and by invited experts).
    Eur J Cardiovasc Prev Rehabil 2007; 14 Suppl 2:E1-40.