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Knochenstoffwechsel

Begleiten Sie Ihre Osteoporose-Patienten

knochenstoffwechsel-medium

Wir begleiten Sie bei der Diagnostik der Osteoporose
Osteoporose ist durch erniedrigte Knochenmasse und strukturelle Veränderungen des Knochens charakterisiert, was zu erhöhtem Frakturrisiko führt. Die Entwicklung einer Osteoporose tritt insbesondere bei Frauen in der Menopause durch Veränderung des Hormonstatus auf. Männer haben im Vergleich zu Frauen ein um den Faktor 3 niedrigeres Risiko. In der Schweiz haben ca. 600’000 Menschen eine Osteoporose. Biomarker des Knochenstoffwechsels und Hormonbestimmungen können wertvolle Unterstützung im Patientenmanagement leisten.

Klinische Anwendungen mit Elecsys® Tests

  • CTx - Erkennung einer erhöhten Knochenresorptionsrate
  • CTx - Abschätzung des Frakturrisikos bei postmenopausalen Frauen
  • CTx - Monitoring der Therapiewirksamkeit unter antiresorptiver Therapie
  • P1NP - Monitoring der Therapiewirksamkeit unter anaboler Therapie
  • Vitamin D und PTH - Versorgung mit Vitamin D versus PTH Konzentration
  • E2 und SHBG - Risikostratifizierung zu Veränderungen in der Menopause (bioverfügbares E2)

 

Besseres Patientenmanagement mit einer frühzeitigen Verlaufskontrolle

Abschätzung Frakturrisiko mit CTx

Postmenopausale Frauen mit erhöhtem Knochenstoffwechsel verlieren im Verlauf von 4 Jahren etwa 2–8 mal so viel Knochenmasse (2-3%) wie Frauen mit normalem Knochenstoffwechsel.

Diagnostik bei postmenopausalen Frauen

  • CTx > 0,6 ng/mL – Hinweis auf High-Turnover
  • CTx < 0,6 ng/mL – Hinweis auf normalen Knochenstoffwechsel

Frakturrisiko

Das relative Frakturrisiko ist unter Berücksichtigung körperlicher Aktivität beim Kollektiv High-Turnover mit einem relativen Risiko von RR=1,8 leicht, aber signifikant erhöht. Frauen mit niedriger BMD (Bone Mineral Density) in Kombination mit High-Turnover CTx, hatten ein Frakturrisiko von 55%, es war signifikant höher als das Risiko für isoliert niedrige BMD (39%) oder erhöhtes CTx (25%).4

Frühe Therapieüberwachung mit CTx

Der Therapieerfolg lässt sich mit CTx nach 3 Monaten belegen, erst nach 1-2 Jahren mit DEXA. Durch ein regelmässiges Monitoring unterstützen Sie Ihre Patienten bei der Compliance!

Diagnostik

  • CTx Bestimmung vor Therapiebeginn (Basis-Referenzwert)
  • CTx Bestimmung nach 3 Monaten (Kontrolle Behandlungserfolg)

Interpretation 3 Monate nach Therapiestart

  • Hormonersatztherapie erfolgreich bei CTx Abfall um mehr als 35%
  • Antiresorptive Therapie erfolgreich bei CTx Abfall um mehr als 55%
  • Abnahme geringer als 35%: Therapie nicht wirksam oder keine  regelmässige Medikamenteneinnahme

Weiteres Patienten-Management

Regelmässige CTx Messungen – z.B. alle 6–12 Monate

Broschüren für den Arzt

auf die Therapie ansprechen?

mit ß-CrossLaps-Marker (CTx)

(CTx) typische Verläufe unter antiresorptiver Therapie

Broschüren für den Patienten

Bestätigung, dass Sie auf
Ihre Osteoporosetherapie ansprechen

Wir unterstützen Kliniker, einen Vitamin D-Mangel rechtzeitig erkennen und behandeln zu können


Vitamin D ist ein zentraler Regulator des Kalziumstoffwechsels im menschlichen Organismus. Es erfüllt eine essentielle Rolle sowohl bei der Kalziumaufnahme im Gastrointestinaltrakt, als auch bei der Kalziumspeicherung und -resorption im Skelett. Bei Dysregulationen im Vitamin D Stoffwechsel, sowie bei Mangelerscheinungen, kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen des Bewegungsapparates kommen.

Vitamin D ist ein Steroidhormon, das vorwiegend in der Haut durch Sonnenbestrahlung produziert wird. Durch zwei Hydroxylierungsschritte in Leber und Niere entsteht das biologisch aktive Vitamin D3 (1,25-OH). Der Grossteil des im menschlichen Körper vorhandenen Vitamin D wird jedoch als Vitamin D3 (25-OH) gespeichert.

Studien haben ergeben, dass ein grosser Teil der Bevölkerung der westlichen Welt Vitamin D unterversorgt ist. Eine adäquate Vitamin D Zufuhr ist jedoch essentiell für die Gesundheit des menschlichen Skelettes. So konnte gezeigt werden, dass Patienten mit niedrigen Vitamin D- Plasmaspiegeln ein erhöhtes Risiko für Stürze, Knochenbrüche und andere Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z. B. chronische Muskelschwäche und –schmerzen aufweisen.

Diagnostisch ist eine Bestimmung der Vitamin D-Blutwerte zusammen mit anderen Parametern (Kalzium, Parathormon, β-CrossLaps etc.) und klinischen Daten für den behandelnden Arzt essentiell, um ein möglichst umfassendes Bild zur Beurteilung des Knochenstoffwechsels zu erhalten.   

Mit dem neuen Vitamin D total Test von Roche Diagnostics kann der Vitamin D-Spiegel präzise bestimmt und so Patienten identifiziert werden, die von einer Vitamin D-Supplementierung profitieren, bzw. deren Therapieerfolg monitoriert werden. Aufgrund des neu entwickelten Testprinzips (kompetitiver Proteinbindungsassay) zeichnet sich dieser Test durch eine hohe Präzision auch im niedrigen Konzentrationsbereich aus und liefert dem behandelnden Arzt so verlässliche und reproduzierbare Ergebnisse für die Sicherstellung einer optimalen Therapie.

Broschüren

Mehr als nur ein Knochenmarker

Mangel rechtzeitig erkennen und behandeln

Unterstützung des gesunden Alterns

Elecsys® Parathormon (PTH)

Labortest zum Nachweis von intaktem Parathormon. PTH wird in der Nebenschilddrüse gebildet und in die Blutbahn sezerniert. Die Erfassung des intakten Parathormons ermöglicht die direkte Erfassung der sekretorischen Aktivität der Nebenschilddrüse und die Beeinflussung des Calciumstoffwechsels.

 

Elecsys® Estradiol und SHBG

Labortest zum Nachweis von Östradiol und SHBG. Östradiol fördert u. a. eine frühe Osteoblasten-Differenzierung, stimuliert die Kollagensynthese im Knochen und hemmt die Osteoklastenaktivität. SHBG (Sexual-hormon bindendes Globulin) ist das Transportprotein u.a. für E2, Testosteron und DHEA-S im Blut. Hohe SHBG-Konzentrationen führen zu niedrigem bioverfügbarem E2 (E2/SHBG). Auch dies ist ein Risikofaktor für Osteoporose bei Frauen.

Erfahren Sie mehr über Elecys® SHBG

Elecsys® Prokollagen Typ 1 N-terminale Propeptide (total P1NP)

Labortest zum Nachweis linearer Aufbaufragmente des Typ 1 Kollagens: Prokollagen Typ 1 N-terminale Propeptide (P1NP). Freisetzung der Fragmente erfolgt durch Knochenformation infolge Osteoblastenaktivität. Elecsys® P1NP erkennt die primäre und tertiäre Struktur (total P1NP).