Präeklampsie
sFlt-1 und PlGF*
Die Präeklampsie tritt in 3-5% aller Schwangerschaften als Komplikation auf. Sie ist eine der Hauptursachen für maternale und fetale Morbidität und Mortalität.
Obwohl sehr unspezifische klinische Zeichen sind Hypertonie und Proteinurie immer noch die beiden Hauptdiagnosekriterien für die Präeklampsie. Ein laborchemischer Test, der die tatsächlichen pathophysiologischen Mechanismen dieser Erkrankung erfasst, ermöglicht nun eine spezifische Diagnose der Erkrankung, ein effektives klinisches Management und einen verbesserten Ausgang für Mutter und Kind.
Die beiden innovativen Biomarker sFlt-1 und PlGF von Roche stellen einen weiteren, zusätzlichen Puzzlestein für den Kliniker als Hilfestellung in der Diagnostik der Präeklampsie dar. Im Management dieser Schwangerschaftserkrankung helfen diese beiden Marker, jene Patientinnen zu identifizieren, die eine intensivierte Therapie benötigen. In kritischen Situationen mit unspezifischen klinischen Bildern helfen diese beiden objektiven Parameter bei der klinischen Entscheidungsfindung und rechtzeitigen Intervention.
Der Quotient zwischen sFlt-1 und PlGF hat sich als wertvoller erwiesen als die beiden Parameter einzeln. Gemeinsam mit dem klinischen Erscheinungsbild ist der Quotient dieser beiden Biomarker ein objektives Tool für die Erhärtung der Verdachtsdiagnose der Präeklampsie. Neueste Publikationen zeigen, dass der Quotient mit der Schwere der Präeklampsie korreliert und so eine Abschätzung der Notwendigkeit einer akuten Entbindung ermöglicht.
Chronische Hepatitis B
HBsAg quant
Die chronische Hepatitis ist ein weltweites, schwerwiegendes Problem, das mehr als 350 Millionen Menschen betrifft. Sie zählt zu den Hauptursachen für die Entstehung der chronischen Lebererkrankung, der Leberzirrhose und des Leberkarzinoms. Das Therapieoptimum zur Behandlung einer chronischen Hepatitis B-Erkrankung stellt die vollständige Eliminierung des Hepatitis B Oberflächen-Antigens (HBsAg) dar, was einer Heilung gleichgesetzt werden kann.
Die Bestimmung von HBsAg quantitative (HBsAg quant) von Roche ermöglicht dem behandelnden Arzt die Bestätigung des Therapieansprechens (z.B.: bei Gabe von Pegasys® von Roche) und damit das Festlegen des weiteren Therapieregimes. Die zunehmende Evidenzlage zeigt, dass diese Testapplikation eine einfache und verlässliche Methode darstellt, um die therapieinduzierte Immunantwort auf die Hepatitis B-Erkrankung des Patienten kontrollieren zu können.
Die quantitative Bestimmung des s-Antigens ist ein Beispiel für das Engagement von Roche, eine individualisierte, speziell auf die Patientenbedürfnisse zugeschnittene Therapie zu ermöglichen.